Małżeństwo w nauce pism wyznaniowych Kościołów reformowanych

Die Ehe in der Lehre der reformierten Bekenntnisschriften

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Strona: 243 - 250

Publikacja w numerze: 31 (2011)

Autor: Piotr Jaskóła

Streszczenie:

Die reformierten Bekenntnisschriften gehen davon aus, dass die Ehe von Gott eingerichtet wurde. Die Ehe möge allen Menschen offenstehen, somit auch den Geistlichen. Die Ehzwecke werden umschrieben ganz im augustinichen Sinn mit wechselseitiger Hilfe, Nachkommenschaft und Heilmittelgegen die Begierlichkeit. Die Ehen sollen vor einer rechtmäßigen kirchlichen Gerichtsbarkeit öffentlich geschlossen werden. Zur Eheschließung bedürfe es der Zustimmung der Eltern oder derer, die Elternstelle vertreten. Klandestine Ehen werden prinzipiell nicht gutgeheißen. Öffentlich bestärkt und bestätigt werden die Ehen im Gottesdienst durch Gebet und Segnung. 

Die Ehe wird in den reformierten Bekenntnisschriften nicht als ein Sakrament bezeichnet, weil sie nicht efficatia signa gratiae ist und zur Schöpfungsordnung gezählt werden muss. Sie hat keine rechtfertigende Wirkung, aber dennoch von Gott ist sie geheiligt. Die reformierten Bekenntnisschriften kennen durchaus Gründe, die eine Ehescheidung legitimieren: Ehebruch (adulterium), illegitime Verwandtschaftsgrade (contra leges naturae), Impotenz, Religionsangelegenheiten (casus religionis), böswilliges Verlassen (casus desertionis) oder gewaltsamer Entführung. Für Eheschliessung und Ehescheidung ist nach der reformierter Tradition die Öffentlichkeit zuständig. 

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